Musik übers private Netzwerk

Nachdem mein Samba Server plötzlich interne Links auf andere Partitionen nicht mehr auflöste, und ich somit mit meinem favorisierten Musik Player (Banshee) meine Musik nicht mehr hören konnte, musste ich mir eine Alternative suchen.

Ich hab mal was auf PGO gelesen, wo es um ein kleines Programm ging, das speziell für die interne Verteilung von Musik zuständig ist (Tangerine). Das verwendete Protokoll ist hierfür nicht SMB (wie bei Windows Shares oder Samba Servern, siehe oben), sondern das von Apple iTunes eingeführte Digital Audio Access Protocol, kurz DAAP. Das wird auch von Banshee als Client unterstützt (nur eben noch das Banshee-daap Paket aus dem Repos nachinstallieren).

Da es Tangerine leider nicht in einem Ubuntu Repository oder als DEB Archiv gab, musste ich mich nach nem anderen Server umgucken. Und siehe da, der Multi-Threaded DAAP Daemon war zur Stelle. Einfachste Installation nach Anleitung, Banshee gestartet, und nach kurzem Datenaustausch war mein Server als Musik Quelle in Banshee.

Leider ist die Banshee Version, die bei Ubuntu 6.06 dabei ist, irgendwie nicht so stabil, will sagen, es stürzt etwas zu oft ab. Deshalb musste ich doch wieder zurück zu Rhythmbox, das bei Gnome ja eh schon dabei ist, und es unterstützt DAAP offensichtlich auch ohne Zusatzpaket.

Im Gegensatz zu Banshee zeigt es als Unterknoten zum Musik Server sogar noch die sogenannten Smart Playlists, die man über eine Konfigurationsdatei beim Server anlegen bzw. ändern kann. Als Beispiel ist eine Playlist namens 60’s Music dabei, welche alle Lieder zusammenfasst, deren ID3 Tag “Year” die Werte zwischen 1960 und 1970 beinhalten. Schicke Sache. Ich hab mir eine Playlist namens Jazz erzeugt. Der Syntax:

"Jazz" {
    Genre IS "Jazz"
}

[Update]

Eben hab ich rausgefunden, dass mt-daapd jetzt wohl unter dem neuen Namen Firefly Media Server weiterentwickelt wird.

One Response to “Musik übers private Netzwerk”

  1. http://www.webholic.de/kostenlos-online-musik-hoeren/ Says:

    Du machst es dir aber ganz schön kompliziert. Ich bevorzuge da Lieber Simple Geschichten die wenig Arbeit voraussetzen

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