Dynamisches Skalieren der Prozessorleistung

Um Strom zu sparen und Ventilatorgeräusche zu verringern, kann man bei den meisten neueren Prozessoren die Taktung drosseln, wenn gerade im Leerlauf keine Leistung benötigt wird.
Unter Ubuntu Linux holt man sich dafür folgende Pakete als Root per apt-get install:

* powernowd
* sysfsutils

Nun folgende Kernel Module als Root per modprobe laden und für das automatische Starten beim Bootvorgang in die Datei /etc/modules eintragen:

* cpufreq-userspace
* p4-clockmod

In Datei /etc/default/powernowd, die ggf. noch angelegt werden muss, kann man die Zeile OPTIONS="-q -m 1" einstellen, um den Modus der Skalierung festzulegen.

Mein P4-M 2.2GHz skaliert so im Leerlauf bis auf 275 MHz runter. Um einen höheren Mindestwert anzugeben, fügt man in der Datei /etc/sysfs.conf die folgenden Zeilen ein (im Beispiel 825 MHz):

devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_governor = userspace
devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_min_freq = 825000

Die zulässigen Frequenzen kann man aus folgender Datei erfahren:

/sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_available_frequencies

Mit update-rc.d powernowd defaults kriegt man den Daemon dazu, automatisch zu starten, falls er das nicht schon tut.

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